I m pr e s s i o n e n
     
E s t a v a y e r
  Im Rahmen der Projektwoche 2001 haben sich die technischen Berufsmaturitätsklassen 3 zusammengeschlossen, um in Estavayer in einzelnen Gruppen verschiedene Projekte zu realisieren. Die Schirmherrschaft über das Ganze obliegt Adolf Wyss und Mike Inhelder.    
  F i n a n z i e r u n g    
  Im Vorfeld haben die TBM3 Klassen einige Projekte im Rahmen des Rechts- und Wirtschaftskundeunterrichts geplant und, teilweise, durchgeführt. So, unter anderem, zum Beispiel das "Schenkeli Projekt". Denjenigen von Ihnen, die am Solothurner Fasnachtsumzug teilgenommen haben, ist vielleicht ein Stand beim GIBS Schulhaus aufgefallen. Dieser war der Hauptumschlagplatz von den berüchtigten "Schenkeli" der TBM3b. Der Sinn dieser Projekte war nicht nur das in Umlauf bringen von Gebäck, sondern, neben dem Sammeln von Erfahrungen in Wirtschaft, auch die Finanzierung des Aufenthaltes in Estavayer. Dank dem regen Anklang, die die "Schenkeli" an jenen zwei Tagen gefunden haben, konnten ein Grossteil der Reisekosten gedeckt werden.    
  U n t e r k u n f t    
  Untergebracht sind die Schüler recht komfortabel, bei einem Preis von um die 250 Franken für fünf Tage inklusive Vollpension, in der Klosterschule Sacré-Coeur. Für alle Atheisten unter uns: Keine Angst, Nonnen sieht man nichteinmal so viele. Häufiger sind da schon die Schülerinnen des Internats und seien wir mal ehrlich, gegen die haben wir nichts, aber auch gar nichts einzuwenden.
Das Essen ist, und davon haben sich die Schreiber dieses Berichts der Korrektheit halber persönlich vergewissert, sehr gut und vielseitig. Die Schlafgelegenheiten sind eher schlicht aber dennoch sehen die Betten recht gemütlich aus. Jeder einzelne hat sein Abteil, das er mittels Vorhang abtrennen kann. Ausserdem befindet sich in jeder Nische ein Lavabo, ein Bett, ein kleiner Schrank und ein Pult. Völlig genügend also, bedenkt man, dass die Gruppen sowieso die meiste Zeit ausserhalb der Schlafräume verbringen.
   
  S p o r t    
  Neben den eigentlichen Projekten, welche am Morgen statt finden, wird auch eine gewisse sportliche Betätigung gross geschrieben. So bietet die Schule selber einen Rotplatz, auf welchem man sowohl Basketball als auch Volleyball spielen kann. Probleme gibt es eigentlich nur, wenn sich zwei Gruppen in den Kopf gesetzt haben, beides gleichzeitig zu spielen. Ausserdem bietet Estavayer genügend Möglichkeiten für eine Velotour. Da die Anreise sowieso auf dem letzten Stück mit dem Fahrrad erfolgte, sind alle Schüler mit so einem Vehikel ausgestattet. Ausserdem befindet sich das Strandband in angenehmer Nähe vom Internat.
Dank Herrn Wyss' Mühe stand auch ein Segelboot zur Verfügung, mit welchem die Schüler in Fünfergruppen auf dem See herumschippern konnten. Auch hier war Meteorologie ein Thema, welches von Kapitän Wyss gerne angeschnitten wurde. Auch Surfboards standen zur Verfügung. Wegen mangelndem Wind wurde der Versuch zu Surfen aber meistens eher zum Reinfall. Wortwörtlich.
   
  M e i n u n g e n    
  Die Resonanz der Schüler war durchwegs positiv. Abgesehen von einigen Sonnenbränden wussten die Schüler nichts negatives zu berichten. Einzig die Aussicht auf eine Wetterverschlechterung trübt die Stimmung ein wenig. Die Projekte selber werden als Interessant empfunden. Vor allem der Kontakt mit den Einheimischen ist für viele neu und deshalb lehrreich. Die Interview-Fragen werden natürlich alle auf Französisch gestellt und sind, Dank der Hilfe von Frau Cossandier, in korrektem Französisch gehalten.